Was bedeutet Bescheid?
Ein Bescheid ist ein Brief, in dem ein Amt über Ihren Fall entscheidet.
der Bescheid · die Bescheide (Mehrzahl)
Mit einem Bescheid legt das Amt verbindlich fest, was für Sie gilt. Zum Beispiel: Sie bekommen Geld, Sie müssen etwas zahlen oder Ihr Antrag wird abgelehnt.
Wenn Sie nicht einverstanden sind, können Sie sich wehren, meist mit einem Widerspruch oder einem Einspruch. Dafür gibt es eine Frist. Wenn Sie nichts tun, wird der Bescheid nach Ablauf der Frist in der Regel endgültig.
Am Ende des Bescheids finden Sie die Rechtsbehelfsbelehrung. Sie sagt, wie und bis wann Sie sich wehren können.
Beispielsatz
Mit diesem Bescheid wird Ihr Antrag vom 02.07.2026 abgelehnt.
Das können Sie tun
Notieren Sie, an welchem Tag der Brief bei Ihnen ankam. Heben Sie den Briefumschlag auf.
Verwandte Wörter
- Rechtsbehelfsbelehrung Die Rechtsbehelfsbelehrung ist ein Text am Ende eines Bescheids. Sie erklärt, wie Sie sich gegen den Bescheid wehren können.
- Widerspruch Mit einem Widerspruch sagen Sie dem Amt: Ich bin mit diesem Bescheid nicht einverstanden.
- Einspruch Mit einem Einspruch wehren Sie sich gegen bestimmte Bescheide, zum Beispiel vom Finanzamt oder gegen einen Bußgeldbescheid.
- Frist Eine Frist ist die Zeit, in der Sie etwas tun müssen, zum Beispiel antworten oder Widerspruch einlegen.
- Bekanntgabe Bekanntgabe bedeutet: Ein Bescheid gilt als bei Ihnen angekommen. Ab diesem Tag zählt meist die Frist.
- Aktenzeichen Das Aktenzeichen ist die Nummer, unter der ein Amt Ihren Fall führt.