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Was bedeutet Einspruch?

Mit einem Einspruch wehren Sie sich gegen bestimmte Bescheide, zum Beispiel vom Finanzamt oder gegen einen Bußgeldbescheid.

der Einspruch · die Einsprüche (Mehrzahl)

Ein Einspruch ist ähnlich wie ein Widerspruch. Er heißt anders, weil andere Gesetze gelten.

Einspruch legen Sie zum Beispiel gegen Steuerbescheide, meist gegen Bescheide zum Kindergeld und gegen Bußgeldbescheide ein. Auch gegen einen Vollstreckungsbescheid vom Gericht gibt es einen Einspruch.

Die Frist ist beim Finanzamt meist ein Monat, beim Bußgeldbescheid nur zwei Wochen. Die genaue Frist steht in der Rechtsbehelfsbelehrung.

Schreiben Sie, gegen welchen Bescheid Sie Einspruch einlegen, und unterschreiben Sie. Beim Finanzamt können Sie die Begründung auch später nachreichen.

Beispielsatz

Hiermit lege ich Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid 2025 vom 18.09.2026 ein.

Das können Sie tun

Legen Sie den Einspruch rechtzeitig ein, auch wenn Ihnen noch Unterlagen fehlen. Heben Sie einen Nachweis auf, dass er angekommen ist.

Frist berechnen

  • Widerspruch Mit einem Widerspruch sagen Sie dem Amt: Ich bin mit diesem Bescheid nicht einverstanden.
  • Steuerbescheid Ein Steuerbescheid sagt Ihnen, wie viel Steuer Sie zahlen müssen oder zurückbekommen. Er kommt meist vom Finanzamt.
  • Bußgeldbescheid Mit einem Bußgeldbescheid verlangt ein Amt eine Geldbuße von Ihnen, zum Beispiel weil Sie zu schnell gefahren sind.
  • Vollstreckungsbescheid Ein Vollstreckungsbescheid kommt vom Gericht, wenn Sie gegen einen Mahnbescheid nicht rechtzeitig Widerspruch eingelegt haben.
  • Rechtsbehelfsbelehrung Die Rechtsbehelfsbelehrung ist ein Text am Ende eines Bescheids. Sie erklärt, wie Sie sich gegen den Bescheid wehren können.
  • Frist Eine Frist ist die Zeit, in der Sie etwas tun müssen, zum Beispiel antworten oder Widerspruch einlegen.