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Was bedeutet Mahnbescheid?

Ein Mahnbescheid ist ein Brief von einem Gericht. Jemand verlangt damit Geld von Ihnen.

der Mahnbescheid · die Mahnbescheide (Mehrzahl)

Die Person oder Firma, die Geld verlangt, heißt Gläubiger. Sie beantragt den Mahnbescheid beim Gericht. Das Gericht prüft nicht, ob Sie das Geld wirklich schulden.

Schulden Sie das Geld nicht oder nicht ganz, legen Sie Widerspruch ein. Dafür haben Sie zwei Wochen ab der Zustellung.

Dem Mahnbescheid liegt ein Formular für den Widerspruch bei. Schicken Sie es an das Gericht, nicht an den Gläubiger.

Tun Sie nichts, kann der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Damit kann er zum Beispiel Ihr Konto pfänden lassen.

Beispielsatz

Das Gericht hat nicht geprüft, ob dem Antragsteller der Anspruch zusteht.

Das können Sie tun

Prüfen Sie, ob Sie das Geld wirklich schulden. Achten Sie auf das Datum auf dem gelben Umschlag: Ab dann laufen die zwei Wochen.

Frist berechnen

  • Widerspruch Mit einem Widerspruch sagen Sie dem Amt: Ich bin mit diesem Bescheid nicht einverstanden.
  • Vollstreckungsbescheid Ein Vollstreckungsbescheid kommt vom Gericht, wenn Sie gegen einen Mahnbescheid nicht rechtzeitig Widerspruch eingelegt haben.
  • Zustellung Zustellung bedeutet: Ein Amt oder Gericht übergibt Ihnen einen Brief so, dass es das später beweisen kann.
  • Frist Eine Frist ist die Zeit, in der Sie etwas tun müssen, zum Beispiel antworten oder Widerspruch einlegen.