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Was bedeutet Pfändung?

Pfändung bedeutet: Ein Gläubiger nimmt mit Hilfe des Staates Geld oder Dinge von Ihnen, um eine Schuld einzutreiben.

die Pfändung · die Pfändungen (Mehrzahl)

Meist wird das Konto oder der Lohn gepfändet. Dafür braucht der Gläubiger einen Titel, zum Beispiel einen Vollstreckungsbescheid. Ämter können oft selbst pfänden.

Ein Teil Ihres Geldes ist geschützt, damit Sie davon leben können. Auf dem Konto schützt ihn ein Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto.

Ihre Bank muss Ihr Girokonto auf Wunsch in ein P-Konto umwandeln, auch wenn es schon gepfändet ist.

Lassen Sie sich schnell beraten, zum Beispiel bei einer Schuldnerberatung.

Beispielsatz

Wegen der offenen Forderung wird Ihr Konto bei der Musterbank gepfändet.

Das können Sie tun

Bekommen Sie Kindergeld oder Sozialleistungen, kann mehr Geld geschützt sein. Eine Beratungsstelle kann Ihnen dafür eine Bescheinigung ausstellen.

  • Gläubiger Ein Gläubiger ist eine Person, Firma oder Stelle, der Sie Geld schulden oder die das von Ihnen behauptet.
  • Schuldner Ein Schuldner ist eine Person oder Firma, die einem anderen Geld schuldet. In Briefen über Schulden sind damit oft Sie gemeint.
  • Vollstreckungsbescheid Ein Vollstreckungsbescheid kommt vom Gericht, wenn Sie gegen einen Mahnbescheid nicht rechtzeitig Widerspruch eingelegt haben.
  • Mahnbescheid Ein Mahnbescheid ist ein Brief von einem Gericht. Jemand verlangt damit Geld von Ihnen.