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Was bedeutet Strafbefehl?

Ein Strafbefehl ist eine Strafe vom Gericht ohne Verhandlung. Er kommt bei kleineren Straftaten, oft mit einer Geldstrafe.

der Strafbefehl · die Strafbefehle (Mehrzahl)

Gegen den Strafbefehl können Sie Einspruch einlegen. Dann gibt es meist eine Verhandlung vor Gericht. Die Frist für den Einspruch ist sehr kurz und steht im Strafbefehl.

Legen Sie keinen Einspruch ein, gilt der Strafbefehl wie ein Urteil. Sie gelten dann als verurteilt.

Die Geldstrafe wird in Tagessätzen berechnet. Die Höhe eines Tagessatzes hängt von Ihrem Einkommen ab.

Beispielsatz

Das Amtsgericht hat gegen Sie einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe erlassen.

Das können Sie tun

Die Frist ist kurz. Verstehen Sie den Strafbefehl nicht, gehen Sie sofort zu einem Rechtsanwalt.

  • Einspruch Mit einem Einspruch wehren Sie sich gegen bestimmte Bescheide, zum Beispiel vom Finanzamt oder gegen einen Bußgeldbescheid.
  • Amtsgericht Das Amtsgericht ist ein Gericht in Ihrer Nähe. Es ist zum Beispiel für kleinere Streitigkeiten um Geld, für Mietsachen und für Familiensachen zuständig.
  • Rechtsanwalt Ein Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin berät Sie in rechtlichen Fragen und kann Sie vor Ämtern und Gerichten vertreten.
  • Zustellung Zustellung bedeutet: Ein Amt oder Gericht übergibt Ihnen einen Brief so, dass es das später beweisen kann.
  • Urteil Ein Urteil ist die Entscheidung eines Gerichts am Ende eines Verfahrens, meist nach einer Verhandlung.
  • Führungszeugnis Das Führungszeugnis zeigt, ob Sie wegen einer Straftat verurteilt wurden. Arbeitgeber und Ämter verlangen es manchmal.